Unser Dirigent Michael Jocher ist tot

Trauer und Bestürzung im Verein

Bei einem Bergunglück in der Nähe von Oberstdorf verunglückte unser Dirigent Michael Jocher tödlich.

Musik war sein Leben.

In der Harmonika-Vereinigung-Gaggenau hinterlässt Michael eine große Lücke.

Schon im Alter von 19 Jahren übernahm er 1980 den Taktstock im Verein. Bei unzähligen Konzerten und Auftritten verstand er mit seinem 1.Orchester, das Publikum zu begeistern und zu erfreuen. Der erste Platz beim Wertungsspiel um den Josef-Riedinger-Gedächtnis-Preis, 1991, ist nur eine von vielen Auszeichnungen, welche die gemeinsame Probenarbeit belohnte. 2005 wurde er vom Deutschen-Harmonika-Verband für sein 20-jähriges erfolgreiches Wirken als Dirigent geehrt. Um endlich mehr Zeit für seine Familie zu haben, erklärte er beim diesjährigen Frühlingskonzert, dass er den Taktstock nach 27 Jahren niederlegen möchte. Bei der Zusammenstellung dieses “Abschiedskonzertes” erfüllte er sich noch einmal seine ganz persönlichen musikalischen Wünsche. Das großartige Musizieren des 1. Orchesters und seine herrliche Interpretation der Ungarischen Rhapsodie, werden uns als ein Höhepunkt seines musikalischen Schaffens, in guter Erinnerung bleiben.

Das Publikum dankte Ihm für den unvergesslichen Abend mit stehenden Ovationen. Seine Musikalität, sein großes Engagement und seine Ausgeglichenheit werden wir sehr vermissen. Wir haben mehr als einen guten Freund verloren. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, ohne deren Unterstützung sein erfolgreiches Wirken in unserem Verein nicht so lange Jahre möglich gewesen wäre.