Akkordeonmusik in der Jahnhalle. Am vergangenen Samstag stand in der Jahnhalle alles im Zeichen des Akkordeons. Die Harmonika-Vereinigung Gaggenau bot ein gemischtes Programm für Jung und Alt. Vorsitzende Astrid Spannagel begrüßte die Gäste in der gut besuchten Jahnhalle und lud zu einem Konzert der besonderen Art ein. Das „hautnah“ Konzert verspricht hautnahe akustische Erlebnisse, schauspielerische Erlebnisse, Licht- und Soundeffekte und hautnahen Kontakt zu den Spielern. Das Manfred-Fritz-Orchester unter der Leitung von Irmgard Fritz eröffnete den Abend mit „Die Post im Walde“, begleitet von Roland Black mit seinem einfühlsamen Solo auf dem Flügelhorn. Nun zeigten die Harmonika-Freunde wie sie den gleichnamigen Marsch umsetzten und die Zuhörer gleich mitklatschten. Die Moderatorin des Abends, Sandra Eller, erzählte als Blumenmädchen verkleidet vom „Vogelhändler“ und weckte die Neugier auf das Medley aus der bekannten Operette. Gewohnt flott präsentierte das Manfred-Fritz-Orchester den Marsch „Feuerreiter“ von Curt Herold. Nun konnten die Zuhörer den „Tango-Oldies“ lauschen und bei bekannten Tangomelodien mitsummen um bei der Zugabe  „Aus Böhmen kommt die Musik“ noch einmal kräftig mitklatschen zu können. Danach zeigten die TastenSkiller, die Jugendformation des Vereins, was sie in den letzten Monaten vorbereitet haben. 14 Kinder und Jugendliche mit Akkordeon, Keyboard, Klavier und Schlagzeug ließen die Bühne wackeln. „Heartbreak Century“ von Sunrise Avenue machte den Anfang, gefolgt von einem großen Werk „Viva la vida“ von Coldplay, bei dem alle Register gezogen wurden und auch die Pauke ihren Teil dazu beitrug. Dank eigens arrangierter Stücke von Sandra Eller können alle Kids in Ausbildung mitspielen, egal wielange sie bereits ein Instrument spielen. „More than you know“ machte den Abschluss, wobei auch die Kids nicht ohne Zugabe von der Bühne durften. Der Bitte kamen sie natürlich nach und spielten „Chöre“ von Mark Forster, in dessen Chor am Ende alle mit einstimmten. Das 1. Orchester unter der Leitung von Sandra Eller entführte in den „Mac Arthur Park“ von Jimmy Webb und spielte bekannte Filmmusik von Artur – Kein Kind von Traurigkeit, „Arthur’s Theme“. Danach wurde es dunkel in der Halle und leuchtende und blinkende Luftballons wurden aufgehängt und die Bühne neonfarben geschmückt. Passend zu „Nenas Hits“ aus den 80er Jahren wurde es verrückt mit vielen Titel wie „99 Luftballons“, „Leuchtturm“ oder „Nur geträumt“. Fetzige Jazzmusik erklang im Anschluss mit „Birdland“ in einem neuen Akkordeon-Arrangement von Wolfgang Russ. Danach zeigten sich die Kids als gruselige Piraten verkleidet, kämpften auf der Bühne, zeigten sich aber freundlich und teilten ihre schokoladigen Goldmünzen mit dem Publikum. Dabei ging Kapitänin Sandra Eller mit ihrer Crew und den Hits von „Santiano“ auf Kaperfahrtund brachten fetzige Seemannslieder zu Gehör. Lässig und locker zugleich ging es beschwingt zu „Salmambo“ über, einer Mischung aus Salsa und Mambo, die keine Taste unberührt ließ. Den musikalischen Abschluss machten die unvergessenen Hits von Udo Jürgens, welche das Publikum im Vorfeld gemeinsam anstimmten und sich so manches Gesangstalent entpuppte. Mit „Status Quo“ und „Despacito“ als Zugaben endete ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Programm. Wenn Sie bei der Harmonika-Vereinigung Gaggenau musizieren möchten, Infos unter www.harmonika-vereinigung-gaggenau.de